Wohnkonzept ohne Grenzen

Die klassische Aufteilung von Wohnräumen wird sich immer mehr auflösen, das prognostizieren zumindest Experten. Immer neue Wohnkonzepte entstehen und die „Entgrenzung“ steht im Mittelpunkt von vielen. Schlafzimmer, Bad oder Arbeitszimmer soll es schon bald nicht mehr geben, vielmehr werden die Funktionen der Räume vermischt und neu wieder zusammengewürfelt.

Vorreiter Küche

Offene Räume mit möglichst wenig trennenden Elementen dominieren immer mehr Neubauten. Die Bewohner wollen die Funktion und Einrichtung der Immobilie selbst bestimmen und sich diese nicht vorgeben lassen. Die Küche hat diesen Prozess längst hinter sich. War sie früher ein abgeschlossener Raum, der nur zum Zubereiten von Speisen genutzt wurde, ist dies heute anders. Wohn-, Ess- und Kochbereich vermischen sich. Immer öfter spielt sich das Leben der Wohngemeinschaft, wie auch immer sie zusammengesetzt ist, in diesem kombinierten Raum mit vielen Funktionen ab.

Neues Badkonzept

Andere Räume haben diese Transformation noch vor sich. In einigen neuen innovativen Häusern findet man die ungewöhnlich erscheinenden Verbindungen bereits, doch bei der breiten Masse der Bevölkerung sind sie noch nicht angekommen. So sagen Einrichtungsexperten zum Beispiel voraus, dass Schlaf- und Badezimmer immer weiter zusammenrücken und eine Einheit bilden. So verschwinden zum Beispiel die Mauern zwischen diesen beiden Räumen, man kann aus dem Schlafzimmer direkt in das Bad treten und duschen. Auch die Verlegung der Badewanne in die Raummitte des Schlafzimmers ist nicht ausgeschlossen, hierdurch ein entsteht ein ganz individueller, intimer Wellnesskomplex im eigenen Haus.

Auf die neue Entwicklung wird von vielen Herstellern auch mit immer neuen Badmöbeln reagiert. Sie sind mehr als nur Dusche oder Wanne, denn vielfach enthalten sie Funktionen, die über ihre ursprüngliche Funktion weit hinausgehen. Ein Beispiel hierfür ist die Kombination von Dampfsauna und Dusche.