Die erste eigene Wohnung einrichten

Es gibt viele verschiedene Gründe und Zeitpunkte warum und wann man sich entschließt das elterliche Nest zu verlassen und mit der ersten eigenen Wohnung flügge zu werden. Bei vielen ist der Beginn des Studiums der entscheidende Schritt sich von den Eltern zu lösen, andere wiederum haben ihre Ausbildung beendet und verdienen endlich „richtiges“ Geld.Aber egal aus welchen Gründen man sich für einen Auszug entscheidet, die eigenen vier Wände wollen eingerichtet werden. Natürlich hat es da der Student leichter, der sich wahrscheinlich lediglich um sein WG-Zimmer kümmern muss. Aber so eine ganze Wohnung für die eigenen Ideen und Einfälle zur Verfügung zu haben, ist natürlich auch nicht verkehrt.Da das Geld in der ersten Bleibe in der Regel knapp ist und dann auch so ein Studentenzimmer auf einmal ziemlich groß sein kann, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man es sich trotzdem heimelig machen kann ohne gleich die ganzen Ersparnisse zu opfern.

Kindermöbel mitnehmen!

Natürlich ist nicht das alte Schaukelpferd gemeint, auf dem man als Kind stundenlang geschaukelt hat, aber der Schreibtisch tut es vielleicht nochmal ein Jahr bis man etwas angespart hat. Genauso wie der Kleiderschrank, wenn er denn nicht gerade beim Auseinanderbauen zusammenklappt.

Verwandte Fragen!

Oft hat die Familie noch älteres Geschirr, ein paar schöne Lampen oder sogar ein paar Möbelstücke umsonst abzugeben. Den angesetzten Kellerstaub entfernt man da natürlich ohne zu murren … So hat man schon mal eine kleine Grundlage zusammen, auf der sich aufbauen lässt.

Freunde Fragen!

Wer ist gerade umgezogen oder mistet gerade aus? Einfach fragen. Die meisten sind froh, wenn sie ein paar Sachen loswerden und sie dabei auch noch in gute Hände abgeben können. Wahrscheinlich packen die Lieben auch beim Transport in die Wohnung mit an und helfen kräftig bei der Einweihungsfeier …

Zeitungsanzeigen durchsuchen!

In fast jeder Zeitung gibt es die Kleinanzeigen in denen oft für kleines Geld oder auch umsonst wirklich schöne Stücke zu haben sind. Man muss nur ein wenig die Augen offen halten und meistens die Sachen selber abholen.

Günstige Möbelhäuser besuchen!

Vermutlich gibt es kaum jemanden, der noch nicht bei dem großen, gelb-blauen Schweden hängen geblieben ist, weil alles so schön günstig ist. Was sonst vielleicht ein nettes Schnäppchen ist, erweist sich im Ernstfall als echter Glücksgriff. Nicht nur die meisten Möbel gibt es dort zu erschwinglichen Preisen, sondern vor allem auch viele Kleinigkeiten, die das Leben erst angenehm machen. Ein Blick lohnt vor allem auch in die Fundgrube (meistens kurz vor Ende des Ladens im Kassenbereich), wo Einzelstücke mit kleinen Macken oft noch mal drastisch reduziert zu bekommen sind.

Noch ein kleiner Tipp: bei der ersten eigenen Wohnung sind die Eltern oft ganz heiß darauf den Kinder etwas dazuzugeben oder sie bei den Möbeleinkäufen zu begleiten. Das Angebot kann man ruhig annehmen. Man zieht ja schließlich nur einmal zum ersten Mal aus. Viel Spaß beim einrichten!