Schöner Wohnen ─ dank guter Beleuchtung

In Sachen Beleuchtung gibt es so viele unzählige Alternativen, dass man im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl hat. Aber eine gewisse Bedenkzeit und die richtige Entscheidung zahlt sich auf jeden Fall aus. Das richtige Licht macht einen Wohnraum erst zu einem Wohlfühlraum! Gerade seit das neue EU-Gesetz in Kraft getreten ist, das Birnen über 60 Watt verbietet, muss man bei der Auswahl besonders kreativ sein. Welche Art Licht möchte man überhaupt?

Im Trend ist derzeit, wie in vielen anderen Bereichen, das Energiesparen – also Energiesparlampen? Oder doch lieber das kräftige, warme Licht der normalen Glühbirnen? Vielleicht darf es auch etwas farbige Beleuchtung fürs Schlafzimmer sein? Als nächstes muss man klären, welche Art Beleuchtung man überhaupt möchte: eine schöne Wandbeleuchtung im Wohnraum oder ein ausgeklügeltes Schienensystem über dem Esstisch?

Für jeden Bereich das passende Licht

Generell sollte Licht für den entsprechenden Zweck die richtige Helligkeit haben. Sind konzentrierte und produktive Arbeiten angedacht, sollte es möglichst hell sein. So kann man sich länger konzentrieren, effektiv arbeiten und schont gleichzeitig die Augen. Perfekt geeignet sind hier natürlich Halogenlampen, die energiesparender als normale Birnen sind, aber gleichzeitig mehr Licht liefern (bis zu 1200 Lumen). Mag man es gerne sehr hell und hat möglicherweise sowieso Schwierigkeiten beim Lesen oder Probleme mit den Augen kann man sich sogar eine Leselupe mit Licht überlegen, um beim liebsten Roman länger durchzuhalten.

In Ruhebereichen, wie dem Schlafzimmer oder auf der Couch dagegen möchte man sich wahrscheinlich in etwas gedimmten oder leicht gefärbtem Licht entspannen. Verzichtet man dabei auf romantische Kerzen, muss man sich eine Alternative überlegen. Auch hier kommen z.B. Halogenleuchten in Frage, da diese in der Regel dimmbar sind.

Für Durchgangsräume muss man immer bedenken wie lange die Lampe braucht um vollständig hell zu werden. Auch nach kleiner Aufwärmphase erreichen selbst starke Energiesparbirnen oft entgegen vieler Versprechen nicht die Lichtstärke herkömmlicher 60-Watt Birnen, die auf ca. 700 Lumen kommen. Hier bieten sich Energiesparlampen demnach weniger an. Wie dafür gemacht sind LED-Leuchten, deren Stromverbrauch gering ist. Allerdings sind diese nicht sehr hell, so dass man die richtige Menge an Leuchten erst testen muss. Hier könnte man sich auch Bewegungssensoren überlegen, die einem den Griff zum Schalter ersparen und vor allem nachts sehr hilfreich sind.