Auch privat sicher heimwerken

Do-it-yourself-Möbel liegen voll im Trend: Das individuelle Aussehen und der deutlich günstigere Preis verleiten immer mehr Menschen dazu, Regale, Tische und Co. einfach selbst zu zimmern. Eines vernachlässigen viele Hobbyhandwerker dabei sträflich, und zwar das Tragen von Schutzausrüstung.

Die richtige Ausstattung online kaufen

Vor allem unerfahrene Hobbyheimwerker tun gut daran, sich vor der Schaffung eines neuen Möbels mit dem Thema Arbeitssicherheit zu befassen. Beim Umgang mit den Hilfsmitteln kann viel schief gehen – dies gilt insbesondere für Sägen. Besorgen Sie sich also unbedingt die nötige Schutzausrüstung, bevor Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen. Die richtige Ausstattung für Hobbyhandwerker/Innen können Sie übrigens auch problemlos online bestellen. Somit brauchen Sie sich nicht auf den Weg in den Baumarkt machen, um dort in den meterhohen, unübersichtlichen Regalen nach den richtigen Utensilien zu suchen.

Diese Ausstattung ist für Hobbyheimwerker unentbehrlich

Wenn sie mithilfe einer Säge ein Regal selber bauen wollen, dann müssen gleich mehrere Hilfsmittel her:

Mann beim Sägen

© Ryan McVay/Stockbyte/Thinkstock

  • Schutzbrille: Sie schützt beim Sägen Ihre Augen vor herumfliegenden Holzstücken oder anderen Werkstoffen. Diese können Ihre Augen nicht nur verletzten, sondern vor allem auch dafür sorgen, dass Sie plötzlich nichts mehr sehen und dann mit der Säge abrutschen – eine weitere Verletzung wäre möglich.
  • Feinstaubmaske: Die Maske verhindert, dass Sie beim Sägen oder Schleifen feinen, fast unsichtbaren Staub einatmen. Sollten Sie Ihr Möbelstück später zusätzlich lackieren wollen, so benötigen Sie noch eine weitere Maske, und zwar eine spezielle Atemschutzmaske, die das Einatmen giftiger Dämpfe verhindert.
  • Gehörschutz: Herkömmliche Sägeblätter bringen es auf eine Lautstärke von mindestens 85 Dezibel – bei einigen Werkstoffen (Kunststoff und Metall) sogar noch mehr. Bei einer solchen Lärmbelästigung gehen Experten bereits von einer Gefährdung des Gehörs aus. Helfen kann nur ein Gehörschutz.
  • Schutzhandschuhe: Wenn Sie mit einer manuellen Säge oder aber einem Cutter arbeiten, sollten Sie unbedingt Schnittschutzhandschuhe tragen. Diese verbessern im Übrigen auch den Grip. Arbeiten Sie dagegen bei der Bedienung einer Kreissäge unbedingt ohne Handschuhe, da sich diese in den sich bewegenden Maschinenteilen verfangen und die komplette Hand in das Sägeblatt ziehen könnten. Aus gleichem Grund sollten Sie bei der Arbeit mit der Kreissäge auch eng anliegende Kleidung anziehen.

Achtung: Bei umfassenderen Do-it-yourself-Projekten sollten Sie besser beim Vermieter anfragen, ob diese erlaubt sind. Gibt Ihr Vermieter grünes Licht, so können Sie mit der Verschönerung Ihrer Wohnung beginnen!