Alte Wohnung in neuem Licht: Beleuchtung mit LED

Die erste rote Lumineszenzdiode wurde bereits im Jahr 1962 von der Firma General Electrics auf den Markt gebracht. In den 1970er Jahren wurde die Farbpalette dann auch um Töne wie Orange, Grün und Gelb erweitert, während weiße LEDs erst seit Mitte der 1990er zu erwerben sind. Aktuell kann man mithilfe von LED-Leuchten eigentlich jede nur vorstellbare Farbe hervorbringen – der Fantasie eines ambitionierten Einrichters sind absolut keine Grenzen gesetzt. Wer Schlaf- und Wohnzimmer oder auch Bad und Küche einmal in einem völlig anderen Licht betrachten möchte, der ist an dieser Stelle genau richtig, um sich rund um das Thema Beleuchtung mit LED zu informieren. Wir erklären nicht nur, was sich hinter der einschlägigen Abkürzung verbirgt, sondern zeigen außerdem wie und wo die kleinen Leuchtdioden am besten zur Geltung kommen.

Was verbirgt sich hinter der Abkürzung LED?

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Im Deutschen steht die Abkürzung LED für Licht emittierende Diode, was bedeutet, dass diese spezielle Leuchtdiode das Licht gewissermaßen nachahmt. Im Gegensatz zum sogenannten Leuchtfadenprinzip, das bei einer herkömmlichen Glühbirne zum Einsatz kommt, wird im Fall einer LED-Birne kein Draht oder Ähnliches zum Glühen gebracht. Die Beleuchtung mit LED bietet Verbrauchern im Übrigen einige Vorteile. Wie bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt, lässt sich mithilfe von LED-Leuchten bares Geld sparen. Sie verbrauchen im Allgemeinen bis zu 90 Prozent weniger als herkömmliche Leuchtmittel und warten nichtsdestotrotz mit vergleichbaren Leistungen auf. Obwohl sie in der Anschaffung etwas kostspieliger sind als die übliche Glühbirne, rechnet sich die Anschaffung von LEDs nach wie vor. Denn nicht nur der niedrigere Stromverbrauch macht die Beleuchtung mit LED attraktiv, sondern ebenso die lange Lebensdauer der Dioden, die je nach Modell zwischen 100.000 und 500.000 Stunden liegt. Darüber hinaus enthalten LED-Leuchten weder Quecksilber noch Blei und sind aus diesem Grund äußerst umweltfreundlich und unkompliziert zu entsorgen.

Beleuchtung mit LED sorgt im Wohnzimmer für Gemütlichkeit

Egal, ob Wandleuchte, Deckenleuchte oder dekorativer Lichterschlauch, LEDs sind in allen möglichen Variationen verfügbar. Für Räume wie das Wohnzimmer, in denen Gemütlichkeit groß geschrieben wird, eignet sich insbesondere das warme Licht von weißen LED-Leuchten. Selbstverständlich kann man aber natürlich auch auf das umfangreiche Farbangebot zurückgreifen und mit bunten Lampen und Leuchten für besondere Effekte sorgen.

In der Küche ist alles optimal ausgeleuchtet

In der Küche sollte hingegen nur auf weißes Licht gesetzt werden, um die Arbeitsfläche wie auch den Herd optimal ausleuchten zu können. Dies kann mithilfe von Spots erfolgen oder durch das Anbringen von hellen Deckenleuchten. Auch die direkte Anbringung über dem Herd ist absolut kein Problem. Da LEDs in der Regel einen sehr großen Teil der von ihnen aufgenommenen Energie in Licht umwandeln, werden sie längst nicht so heiß wie die handelsüblichen Glühbirnen. Dadurch können sie ganz nebenbei bemerkt ebenso ohne große Komplikationen für lange Zeit in Betrieb sein.

Stimmungsvolle Beleuchtung im Bad mithilfe von LED

Vor allem im Bad kommt es auf die richtige Beleuchtung an. Was wäre schließlich der schönste Spiegel ohne die dazu passende Beleuchtung mit LED? Besonders beliebt sind hier selbstredend Spots, mit deren Hilfe man ganz individuelle Akzente setzen kann. Verfügt man über eine Badewanne, kann man diese mit dimmbaren Leuchten perfekt in Szene setzen und fast wie von selbst noch etwas für die eigene Entspannung tun.