Asiatische Möbel als Hingucker im Wohnzimmer

Wer internationale Einrichtungstrends verfolgt und sein Wohnzimmer schön einrichten möchte, dem werden auch schon asiatische Möbel aufgefallen sein. Als zentraler Aufenthaltsort kommt dem Wohnzimmer eine große Bedeutung zu. Deshalb sind vor allem bequeme und schöne Sitzmöbel wichtig. Ein Klassiker ist immer noch die Dreier-Couch in Kombination mit einem oder zwei Sesseln – moderne Sofalandschaften haben dieses Konzept jedoch längst aufgeweicht. Vor allem großzügig gestaltete Ecksofas sind immer beliebter geworden, auf denen es sich zu zweit gemütlich vor dem Fernseher kuscheln lässt, während zu festlichen Anlässen fünf bis sechs Besucher Platz darauf finden.

Skandinavischer Minimalstil oder asiatische Möbel?

© Hemera/Thinkstock

Lange Zeit galt der skandinavische Minimalstil als ideales Einrichtungskonzept: Möglichst schnörkellos und glatt sollte die Einrichtung wirken, in kühlem Weiß und Grau, und vor allem frei von jeglichem Kitsch. Auch heute gibt es noch immer viele Menschen, die diesen Stil bevorzugen, der recht pflegeleicht ist und nie überfüllt und einengend wirkt. Zum skandinavischen Konzept gehören dabei ausgesprochen hochwertige und langlebige Möbel aus teuren Materialen, zum Beispiel Sofas aus weißem Leder, Tische aus stabilem Acryl und Lampen aus Edelstahl.

Am anderen Ende der Skala hat sich in den letzten Jahren ein üppiger Ethno-Stil durchgesetzt, der vor allem auf asiatische Möbel mit antikem Anstrich setzt. Dazu gehören vor allem die chinesischen Schränke mit Dutzenden kleinen Schubladen, schwere Tische und Sitzmöbel aus Rosenholz sowie Kommoden, Schränke und Truhen aus China mit kunstvoller Bemalung. Hinzu kommen asiatische Möbel, die es in Europa so gar nicht gibt – wie der chinesische Hochzeitsschrank oder der Altartisch, auf dem in China in jeder Wohnung der Hausaltar zum Gedenken an die Ahnen steht.

Sparsam mit Accessoires und Deko umgehen

Wer auf asiatische Möbel setzt, darf natürlich auch nicht auf die passenden Accessoires verzichten, zum Beispiel edle chinesische Vasen, asiatische Lampenschirme und Buddha-Figuren. Allerdings sollte man dabei wirklich auf hochwertige Einzelstücke setzen und das Wohnzimmer nicht mit billigem Asia-Kitsch überladen.

Auch sollte man beachten, dass asiatische Tische sehr niedrig sind, weil in Asien gewöhnlich auf dem Boden im Sitzen gegessen wird. Wer einen entsprechenden Tisch ins Wohnzimmer stellt, sollte zumindest über ein Esszimmer mit einem regulären Tisch verfügen, an dem die Mahlzeiten eingenommen werden können. Einen niedrigen Tisch aus Asien kann man hingegen schön mit üppig bestickten Sitzpolstern aus Thailand kombinieren, die auch in Deutschland leicht zu finden sind.

Als Schmuck für die Wände eignen sich japanische oder chinesische Kalligrafien und Landschaftsbilder im asiatischen Stil besonders gut, der sich für gewöhnlich auf wenige Pinselstriche beschränkt.