Warum bei Matratzen nicht gespart werden darf

Wenn eine teure Wohnungseinrichtung gekauft werden muss, wird an wichtigen Dingen wie den Matratzen gerne gespart. Schließlich locken heute zahlreiche Matratzengeschäfte mit ausgesprochen günstigen Matratzen. Dabei sollte gerade bei der Auswahl der Matratzen für das eigene Bett auf beste Qualität geachtet werden, denn ein gesunder Schlaf ist wichtig für die Gesundheit.

Welche Matratzen sind die besten?

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Hochwertige Matratzen bestehen gewöhnlich aus einer Latex- oder Kaltschaumfüllung, die einen entsprechenden Preis hat. Aber auch Federkernmatratzen können einen herrlichen Schlafkomfort bieten. Gehen Sie am besten in ein Fachgeschäft, in dem Sie ausführlich Probe liegen dürfen. Dabei reicht es nicht, sich einmal kurz für eine Minute auf eine Matratze zu legen – bleiben Sie eine Weile liegen und probieren Sie Ihre liebsten Schlafstellungen aus.

Wer sich für eine Federkernmatratze entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass die in ihr verbauten Spiralfedern gut überpolstert sind, damit sie sich nicht unangenehm in den Körper bohren. Hochwertige Federkernmatratzenhersteller bauen jede einzelne Spiralfeder in eine separate Tasche ein, sodass der Körper besser abgefedert wird und nur dort einsinkt, wo es nötig ist, z.B. an der Schulter und an der Hüfte. Federkernmatratzen sind zudem die beste Wahl für Menschen, die schnell schwitzen, da sie die Wärme am besten ableiten.

Bei den Schaumstoffmatratzen sind die Qualitätsunterschiede mitunter hoch. Wichtig ist, dass die Matratzen mehrere Schichten Schaum enthalten und dass nicht am Schaumstoff gespart wurde: Es sollten mindestens 40 Kilogramm Schaum pro Kubikmeter sein.

Am teuersten sind Matratzen aus Latex – das Material wird aus dem Gummi des Kautschukbaumes gewonnen. Sie sind besonders anpassungsfähig und schmiegen sich perfekt an den Körper an.

Zwei Matratzen sind besser als eine

Gerade junge Paare, die zum ersten Mal zusammenziehen, glauben noch immer, dass eine einzige Matratze in einem französischen Bett für beide reicht. Schließlich gehen sie davon aus, ständig eng aneinander gekuschelt zu schlafen. Doch spätestens wenn sich der Partner in einer schlaflosen Nacht mit Magenkrämpfen rastlos hin- und her wälzt, wird man die Entscheidung für eine einzige Matratze verfluchen. Zwei getrennte Matratzen im Doppelbett sind auf längere Sicht immer die bessere Wahl.

Das gleiche gilt übrigens auch für die immer beliebter werdenden Wasserbetten: Auch diese gibt es längst als herkömmliche Doppelbetten mit getrennten Matratzen, sodass der Partner nicht bei jeder Umdrehung im Bett mitschwimmt. Wasserbetten sind nach wie vor erheblich teurer in der Anschaffung, als herkömmliche Betten, doch gerade für Menschen mit Rückenproblemen sind sie eine überlegenswerte Alternative.