Der richtige Schrank für die eigene Garderobe

Ein Kleiderschrank gehört zu jedem Schlafzimmer dazu. Manche Menschen brauchen eine ganze Schrankwand, andere begnügen sich mit einem einzigen frei stehenden Kleiderschrank. Das hängt natürlich auch vom Umfang der Garderobe ab. Doch zumindest ein großer Schrank muss sein, damit Kleidungsstücke wie Hosen oder Kleider faltenfrei hineingehängt werden können. Auch Hemden, Blusen und Jacken gehören unbedingt auf Kleiderbügel in einen Schrank, während Pullover und T-Shirts auch in niedrigen Kommoden Platz finden.

Ein einzelner Schrank oder eine Schrankwand?

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Vor dieser Frage stehen viele, die ein Schlafzimmer neu einrichten. Eine Schrankwand, die eine ganze Seite des Schlafzimmers ausmacht, hat den Vorteil, dass sämtliche Kleidungsstücke hineinpassen und griffbereit liegen. Viele Menschen mögen auch die glatte Fassade einer Schrankwand, die den Raum weniger vollgestellt wirken lässt. Allerdings hat eine Schrankwand gerade in kleineren Zimmern den Nachteil, dass sie regelrecht erdrückend wirken kann. Ein einzelner frei stehender Schrank lockert das Zimmer auf und kann mit niedrigen Kommoden oder Truhen kombiniert werden. Kommoden eignen sich gut für faltbare Kleidungsstücke wie T-Shirts und Pullover sowie für die Unterwäsche und Socken. In Truhen können die Bettwäsche oder Handtücher fürs Badezimmer aufbewahrt werden.

Natürlich hängt die Wahl zwischen einem einzelnen Schrank und einer Schrankwand auch vom Design des Schlafzimmers ab. Zu einem edlen Design ohne Schnörkel passt eine Schrankwand mit Schiebetüren und eingebautem Spiegel besser, während ein blumiger Landhausstil ohne einen schönen Schrank mit Bauernmalerei und eine altmodische Holztruhe kaum vorstellbar ist.

Das amerikanische Closet: Der begehbare Schrank wird auch hier immer beliebter

In den USA ist der begehbare Kleiderschrank eher die Regel als die Ausnahme: Dabei handelt es sich um eine kleine Abstellkammer neben dem Schlafzimmer, in dem alle Kleidungsstücke Platz finden. Je nach Größe laufen an beiden Längsseiten oder an allen vier Seiten Kleiderstangen entlang. Darüber sind Regale mit oder ohne Schranktüren angebracht, in denen faltbare Wäsche liegt und sich Schuhkartons stapeln lassen. Das „Closet“ hat den Vorteil, dass die gesamte Auswahl an Kleidungsstücken auf einen Blick zur Verfügung steht und sich nicht hinter verschiedenen Schranktüren verbringt – und dass im eigentlichen Schlafzimmer viel mehr Platz vorhanden ist.

Während in Neubauwohnungen manchmal schon entsprechende Zimmer eingebaut sind, bleibt in normalen deutschen Wohnungen jedoch meistens nur die Möglichkeit, mithilfe eines Raumteilers einen begehbaren Kleiderschrank vom restlichen Schlafzimmer abzutrennen. Dadurch wird das Schlafzimmer zwar kleiner, aber dafür auch optisch aufgeräumter.