Betten-Fachhandel oder Marke Eigenbau?

Der Betten-Fachhandel bietet von der einfachen Schlaf-Couch bis hin zum edlen Himmelbett eine riesige Bandbreite an Betten, aber auch Wasserbetten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für kreative Handwerker ist es jedoch auch kein Problem, den Bettrahmen selbst zu bauen und so eine ganz individuelle Schlafstätte zu kreieren.

Was der Betten-Fachhandel bietet

Der Betten-Fachhandel ist für alle geeignet, die spezielle Ansprüche an ihre Schlafstätte haben. So haben sich viele Anbieter heute ganz auf Wasserbetten spezialisiert, die es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen gibt. Andere setzen auf den Trend zu Bettenmodellen aus ökologisch wertvollen Bio-Materialien, die vor allem von Allergikern angefragt werden. Doch auch normale Betten können im Betten-Fachhandel erworben werden. Käufer profitieren von der umfangreichen Beratung durch fachkundige Verkäufer und haben gewöhnlich auch die Möglichkeit, für eine Weile Probe zu liegen, um verschiedene Modelle zu testen. Zudem können bei etwas komplizierten Modellen wie Himmelbetten individuelle Anpassungen vorgenommen werden, z.B. damit der Baldachin auch unter die niedrige Decke der Neubauwohnung passt.

Die ausführliche Beratung und der hochwertige Service haben natürlich ihren Preis. Etwas günstiger als der Betten-Fachhandel sind Allround-Möbelhäuser, die gewöhnlich über eine eigene Bettenabteilung verfügen. Allerdings ist die Auswahl hier meistens geringer, spezielle Betten sucht man vergeblich.

Individuelle Betten selber bauen

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Wer gerne handwerkelt und die nötigen Werkzeuge zur Verfügung hat, kann sein Bett natürlich auch selber bauen. Baupläne für einfache Schlafstätten finden sich zu Genüge im Internet. Allerdings sollte dabei wirklich nur der Bettrahmen selbst gebaut werden. Ein guter Lattenrost und eine hochwertige Matratze sollte unbedingt im Fachhandel gekauft werden, damit der Schläfer bequem liegt und die Wirbelsäule entlastet wird. Bei der Gestaltung des Bettrahmens sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Je mehr deutsche Urlauber in die USA reisen, umso mehr entdecken die Vorteile der unglaublich bequemen amerikanischen Betten. Da diese nicht in Deutschland zu kaufen sind, sind amerikanische Betten ein beliebtes Objekt für Handwerker. Dazu muss ein Bettkasten gezimmert werden (den die Amerikaner „Boxspring“ nennen), in den Spiralfedern eingebaut werden, die den Lattenrost ersetzen. Darauf kommt eine robuste Untermatratze, auf die wiederum die eigentliche Matratze gelegt wird. Durch diesen Aufbau sind amerikanische Betten höher als deutsche, was viele Menschen als angenehm empfinden. Stilecht dazu ist die Vielzahl von Kopfkissen, ohne die kein Amerikaner auskommt: Vier sollten es für ein einzelnes Queen Bed schon sein. Wer nicht selber zu Hammer und Nagel greifen will, findet vielleicht auch einen Betten-Fachhandel, der ein amerikanisches Bett besorgen kann.