Lädierte Duschen wieder auf Vordermann bringen

Die vorrangige Aufgabe einer Duschkabine ist, das Badezimmer vor Spritzwasser zu schützen. In ansprechender, moderner Optik bildet sie zudem das Herzstück eines individuell gestalteten Badezimmers. Der tagtägliche Gang ins Bad beinhaltet auch das tagtägliche Duschen. So nagt der Zahn der Zeit natürlich auch an der Duschkabine. UV-Licht, Kalk, Seifenreste und Reste von Körperpflegeprodukten sorgen über die Zeit für brüchige, undichte Duschtürdichtungen. Auch die Optik lässt nach geraumer Zeit zu wünschen übrig. Das alles sind noch keine Gründe für die Anschaffung einer komplett neuen Duschkabine: Häufig reicht es aus, die defekte Dusche zu reparieren.

Der Austausch von Duschtürdichtungen ist nicht schwer und kann mit etwas handwerklichem Geschick auch selber vorgenommen werden. Ein Fachmann wird nicht zwangsläufig benötigt. Im Fachhandel sowie im Internet ist ein umfangreiches Angebot an Dichtungen, Wasserabweisprofilen und Dichtleisten zu finden. Vor Kauf oder Bestellung sollte die Beschreibung des Duschkabinenherstellers zu Rate gezogen werden – meist ist diese auch im Internet auf der Herstellerseite zu finden (bspw. auf www.schulte.de). Ist diese nicht mehr vorhanden, können die alten Dichtungen sehr gut als Beispiel dienen. Ganz wichtig ist es, auf die Glasstärke zu achten. Sind die Duschtürdichtungen zu schmal, passen sie nicht auf das Glas. Werden unpassende Dichtungen doch „draufgequetscht“, kann dies die Funktionalität der Dusche schnell beeinträchtigen. Außerdem benötigt eine runde Duschkabine andere Wasserabweisprofile als gerade Türen. Kein Problem – passend gerundete Ersatzteile sind erhältlich.

Zu den Duschtürdichtungen gehören bspw. Magnetprofile. Sie werden senkrecht an den Außenkanten der Duschtüren angebracht. Beim Schließen der Duschtür schnappen die Magnete zusammen und verschließen die Kabine perfekt. An der Unterseite der Tür werden Wasserabweisprofile angebracht. Sie dienen als Schwallschutz, damit das Wasser in der Kabine abläuft. Hier sind Dichtungen mit integrierter Dichtlippe oder ohne Dichtlippe zu finden. Diese müssen separat dazugekauft werden, können bei Bedarf allerdings auch einzeln ausgetauscht werden. Für gerahmte Duschkabinen sind Dichtungen mit farblich passenden Endstücken erhältlich. Für noch mehr Schutz vor Spritzwasser wird auf der Duschwanne oder den Fliesen eine Wasserleiste angebracht. Natürlich gibt es auch Dichtungen, die den Spalt zwischen Tür und Festelement abdichten. Um die defekte Dusche zu reparieren bietet es sich an, alle Dichtungen in einem Rutsch auszutauschen.

Sind die passenden Ersatzteile besorgt, müssen zunächst die alten Duschtürdichtungen vorsichtig abgezogen werden. Danach heißt es die Gläser der Dusche gründlich reinigen. Zur Entfernung von hartnäckigen Rückständen darf ein Glasschaber verwendet werden. Alle Dichtungen können individuell auf das benötigte Maß zugeschnitten werden. Dann heißt es, die neuen Duschtürdichtungen aufziehen und vorsichtig festdrücken.

Fazit: Es lohnt sich, die defekte Duschkabine mit Duschtürdichtungen zu reparieren. Ein optimaler Spritzwasserschutz ist wieder gewährleistet. Zudem strahlt das Herzstück des Badezimmers in neuem Glanz und man hat Renovierungskosten gespart.

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