Dieser Artikel wurde von Sarah am 27.06.2017 in der Kategorie Einrichten veröffentlicht.

Lernzimmer: So unterstützt die Einrichtung die Entwicklung des Kindes

Auch selbstgenähte Spielzeuge bereiten viel Freude und können mit unterschiedlichen Füllungen die Sensibilität fördern.

In der wunderbaren Zeit der Schwangerschaft beschäftigen sich die zukünftigen Mamas und Papas unter anderem auch mit der Einrichtung des ersten Zimmers für das Baby. Dabei spielt die Optik häufig die größte Rolle, gefolgt von der praktischen Verwendung einzelner Möbelstücke und Plätze. Doch das Kinderzimmer kann mehr, unter anderem die Entwicklung des Kindes beeinflussen. Dabei können alle Entwicklungsbereiche beeinflusst werden: Die Motorik und die Sensorik des Kindes entwickeln sich täglich und werden massiv von der direkten Umwelt beeinflusst.

Taktile Sensorik fördern

Die Beschaffenheit jeder Oberfläche kann im Raum unterschiedlich gestaltet werden. Diese geben dem Kind die Möglichkeit, möglichst viel mit dem Körper zu erfahren. Es gehört zum Teilbereich der sensorischen Integration und vermeidet unter anderem die Entwicklung einer Hypersensibilität, die zu einer Auffälligkeit werden kann und das Kind an seiner Teilhabe im Alltag stört. Viele Kinder im Kindergartenalter entwickelt Abneigungen gegenüber haptischen Erfahrungen, z. B. gegen Nässe, besonders glatten oder rauen Oberflächen oder andere.  Durch das Anbieten verschiedenster Erfahrungen wird das Feingefühl am ganzen Körper erweitert und die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Abneigung wird reduziert. Auch Kinder mit bereits bestehenden hypersensiblen Reaktionen auf taktile Erfahrungen können mit der richtigen Einrichtung der Raumoberflächen in der Entwicklung unterstützt werden.

  • Tipp: Krabbeldecken sind z. B. eine tolle Möglichkeit, verschiedene Erfahrungen zu bieten. Zurzeit sind Krabbeldecken im Patchwork-Stil modern, verschiedene Stoffabschnitte werden z. B. unterschiedlich gefüllt, bestehen aus unterschiedlichen Stoffen oder sind mit Knistertüchern unterlegt.
Auch selbstgenähte Spielzeuge bereiten viel Freude und können mit unterschiedlichen Füllungen die Sensibilität fördern.

Auch selbstgenähte Spielzeuge bereiten viel Freude und können mit unterschiedlichen Füllungen die Sensibilität fördern. (©pixabay.com)

 

Feinmotorik fördern

Enorm viele Kinder sind in therapeutischer Behandlung wegen einer geminderten Feinmotorik. Diese wirkt sich nicht nur auf das Spiel, sondern auch zukünftig auf das Schriftbild aus, was zu Komplikationen in der schulischen Laufbahn führen kann. Die Feinmotorik wird durch Spiel und Umgang mit kleinen Dingen, feingesteuerten Bewegungen in den Fingern und im Handgelenk und Umgang mit einem Stift beeinflusst. Natürlich möchte man als Elternteil keine gefährlichen kleinen Gegenstände bei einem Kleinkind lassen, daher eignen sich für die Unterstützung der Feinmotorik z. B. Motorikschleifen, Bau- und Steckspiele sowie zahlreiche Pyramiden, Bretter und anderes, bevorzugt aus Holz hergestelltes Motorikspielzeug. Viele Artikel sind bereits ab den frühsten Monaten einsetzbar. Grundsätzlich sollte bei der Einrichtung des Kinderzimmers der Mehrwert der Einrichtungsgegenstände und des Spielzeugs hinterfragt werden.

  • Tipp: Viele Eltern denken, es wäre übertrieben, nur Lernspielzeug zu kaufen. Erfahrungsgemäß aber bekommt das Kind in jedem Fall jede Art Spielzeug vom familiären Umfeld geschenkt und hat grundsätzlich immer zu viele Spielsachen. Überlassen sie also das Kaufen der bunten Plastikpuppen, Plüschtieren und leuchtenden, klingelnden Spielzeugen der Verwandtschaft.
Das Umfeld des Kindes animiert zur Entwicklung.

Das Umfeld des Kindes animiert zur Entwicklung. (©pixabay.com)

 

Bewegung anregen und motivieren

Die Umgebung des Kindes kann die neugierigen kleinen Menschen zusät

zlich zur Aktivität animieren. Beginnend bei einem Mobile über der Babywiege sollte das Zimmer interessant und anregend, bunt und unterschiedlich eingerichtet werden. Viele bewegliche Objekte animieren das Kind zur Interaktion mit dem Umfeld und motivieren zur Aktivität. Ebenso finden Kinder toll, wenn sie etwas auslösen können, also eine Aktion ausführen, auf die eine Reaktion der Umwelt folgt. Dazu ist jede Art bewegliches Spielzeug geeignet.

Mit Farben arbeiten

Mädchen – rosa, Junge – Himmelblau: Das Schema ist zwar ein Klassiker, aber nicht besonders bedeutungsvoll für die Entwicklung der optischen Leistung des Kindes. Ebenso haben Farben eine Wirkung auf die Psyche des Menschen, es betrifft auch die Kinder. Ein Raum sollte nicht zur Reizüberflutung führen und zu viele Reize auf einmal aussenden.

Folgende Wirkung haben Farben auf Kinder:

  • Helles Grün: Diese Farbe ist beruhigend, positiv und entspannend. Kinder kommen besser zur Ruhe, haben einen tieferen und längeren Schlaf und sind insgesamt etwas ausgeglichener.
  • Lila: Diese Farbe fördert die Fantasie und wirkt verträumt und inspirierend.
  • Rot: Für große Flächen eine eher ungünstige Farbe, da sie sehr stark und unruhig ist. Rote Momente in der Gestaltung bieten eine Abwechslung und Anregung und kann dezent verwendet werden.
  • Gelb: Das Sonnengelb ist eine fröhliche, positive und motivierende Farbe, die gesundheitsfördernd und aktivierend auf das Kind wirkt.

Positiv ist letztendlich eine Mischung aus verschiedenen Farben und auch die schöne Optik sollte nicht komplett vom Nutzen überstrahlt werden. Das Wohlbefinden ist letztendlich der wichtigste Punkt in der Wohnraumgestaltung.

Dieser Artikel wurde von Sarah am 15.06.2017 in der Kategorie Allgemein veröffentlicht.

Kaffeemaschine, Wasserkocher und Toaster – Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Kaffeemaschine

Für viele ist der morgendliche Gang zur Kaffeemaschine kaum mehr wegzudenken. Inzwischen ist das braune Getränk nicht mehr nur ein Genussmittel, sondern wird sogar zum Hobby von Begeisterten. Ob Filtermaschine, Vollautomat, Kapsel-oder Pad-Maschinen, die Auswahl in den Geschäften ist groß und vielfältig. Wenn Sie sich vorab erkundigen wollen, finden Sie hier eine Auswahl verschiedener Geräte.

Am weit verbreitetsten unter den Kaffeeliebhabern ist die traditionelle Filtermaschine, die ihren Durchbruch in den 1970er Jahren hatte. Mithilfe dieser können Sie eine ganze Kanne des koffeinhaltigen Heißgetränks brühen. Beliebt ist Filterkaffee vor allem durch die Möglichkeit, Kaffeepulver je nach Belieben dosieren zu können (und damit Kaffee je nach Geschmack milder oder stärker zu kochen). Dank der einfachen Technik erhalten Sie Filtermaschinen bereits zu günstigen Preisen.

Wenn Sie am Morgen eher einen Cappuccino oder einen Milchkaffee bevorzugen, sollten Sie auf einen Kaffeevollautomaten zurückgreifen, der aufgrund seiner Bedienbarkeit auch Einzug in unzähligen Büros gefunden hat. Allerdings stehen die Vollautomaten in starker Kritik: Im Inneren können sich Bakterien, Keime, Schimmel und Kalk verbergen. Deshalb ist es sinnvoll, die Maschine mindestens einmal pro Woche zu reinigen.

Sowohl Pad- als auch Kapselmaschinen können Sie einfach handhaben. Dennoch gibt es einige Unterschiede.

Padmaschinen sind teilweise so konzipiert, dass die Zubereitung auf zwei Tassen begrenzt ist. Verfügt die Kaffeepadmaschine über eine Milchschaumeinheit, können Sie auch köstliche Cappuccinos und Latte Macchiatos zaubern. Im Biomüll oder Kompost können Sie die Pads einfach entsorgen, da das Filterpapier biologisch abbaubar ist.

Dahingegen entpuppt sich die Kaffeekapsel als umweltunfreundlich. Da sie aus Aluminium besteht, können Sie sie nicht in den Biomüll werfen. Ein weiterer Nachteil ist der Preis: Kaffeekapseln sind im Vergleich sehr teuer.

Außerdem: Wenn Sie sich für eine Kapselmaschine entschieden haben, haben Sie sich automatisch auf die Kapselmarke festgelegt, da Sie die Kapseln nicht einfach ersetzen bzw. austauschen können.

Beim Kauf einer Kaffeemaschine, ganz egal welcher, sollten Sie darauf achten, dass sie sich gut reinigen lässt.

Außerdem hängt die Qualität Ihres Kaffees davon ab, bei welcher Temperatur (optimal: 90-95 Grad) Sie ihn aufbrühen oder aufbrühen lassen.

Wasserkocher

Es ist nicht immer einfach bei der großen Auswahl an Wasserkochern den Richtigen zu finden. Worauf Sie allerdings unbedingt achten sollten, sind die elektrische Leistungsfähigkeit und die Füllmenge. Die Faustregel besagt: Je mehr Watt, desto schneller kocht das Wasser. Ein Wasserkocher mit einer maximalen Füllmenge von drei Litern sollte mindestens 2400 Watt besitzen. Bei einem Reisekocher hingegen reichen 600 bis 1000 Watt aus.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Messskala. Diese sollte gut lesbar und so genau wie möglich (kleinschrittig) sein, um den zusätzlichen Einsatz eines Messbechers zu ersparen.

Hinsichtlich des Materials stehen dem Verbraucher Edelstahl, Kunststoff oder Glas zur Auswahl. Letzteres verleiht dem Wasserkocher ein tolles Aussehen, vorausgesetzt, es wird regelmäßig geputzt. Edelstahlkocher haben leider den Nachteil, dass sie außen sehr heiß werden können.

Für Teeliebhaber ist ein Wasserkocher mit Temperatureinstellung empfehlenswert, damit der entsprechende Tee richtig aufgebrüht werden kann.

Ein weiterer Punkt ist die Reinigung: Wasserkocher sollten sich leicht reinigen lassen (große Öffnung und verdecktes Heizelement), damit Kalkablagerungen einfach und gründlich entfernt werden können.

Allgemein sollten Sie beim Kauf von Wasserkochern auf Sicherheitssiegel Geprüfte Sicherheit (GS), Certificate Europe (CE) und TÜV achten.

Toaster

Im Gegensatz zum Wasserkocher können Sie bei Toastern die Leistungsfähigkeit vernachlässigen, da es keine einheitliche Regel gibt, welche Watt-Leistung bei welcher Dauer zu den besten Ergebnissen führt. Dennoch sollten Sie beim Kauf einige Punkte beachten.

Unabdingbar ist ein entnehmbares Krümelfach, da Krümelrückstände schnell zur Brandgefahr werden können. Praktisch ist auch eine Auftaufunktion, sodass Sie Ihr eingefrorenes Brot dennoch zeitnah verzehren können. Damit sich die Hitze optimal über den Scheiben verteilen kann, ist eine Brotscheibenzentrierung hilfreich.

Wenn Sie einen Toaster ohne jegliche Zusatzfunktionen suchen, sollte er zumindest über eine Stopptaste und einen Brotlift verfügen, denn somit ersparen Sie sich lästiges Herumstochern im Gehäuse. Allgemein gilt: Für kleine Haushalte reicht ein handelsüblicher Toaster aus; für große Familien sind hingegen Vierfachtoaster besser geeignet.

 

 

Dieser Artikel wurde von Sarah am 30.05.2017 in der Kategorie Allgemein veröffentlicht.

Lädierte Duschen wieder auf Vordermann bringen

Die vorrangige Aufgabe einer Duschkabine ist, das Badezimmer vor Spritzwasser zu schützen. In ansprechender, moderner Optik bildet sie zudem das Herzstück eines individuell gestalteten Badezimmers. … mehr

Dieser Artikel wurde von Sarah am 18.05.2017 in der Kategorie Allgemein veröffentlicht.

Raffrollos – dekorativer Sichtschutz für Fenster

Ein Raffrollo sollte an keinem Fenster fehlen. Es bietet einen idealen Sicht- und Sonnenschutz und lässt sich perfekt zum vorhandenen Einrichtungsstil wählen: Die Vielfalt an Raffrollos in verschiedenen Farben, Dessins und Stoffen ist riesig. Zarte weiße Spitze oder Leinenstoffe in kräftigen Farben – Raffrollos sind die ideale Ergänzung für klassische, moderne oder außergewöhnliche Wohnstile. … mehr

Dieser Artikel wurde von Sarah am 15.05.2017 in der Kategorie Allgemein / Einrichten veröffentlicht.

Designer-Regale als Blickfang

Bücherregal in Form eines Baumes mit Büchern auf den Ablageflächen

Designer-Regale als Blickfang: Atmosphäre und Stil im Wohnzimmer schaffen

Regale gehören zum modernen Wohnraum ganz einfach dazu. Kaum vorstellbar, dass ein Wohn- oder Esszimmer, Bad oder Küche ohne die funktionellen Ausrüstungsgegenstände auskommt, die klugerweise nach oben stapeln und so auch in kleinen Räumen jede Menge Lagerplatz schaffen. Doch mittlerweile fungieren Regalsysteme nicht nur als platzschaffende Möbelstücke, sondern auch zur Zierde modern und stilvoll eingerichteter Wohnräume. Wir stellen einige ganz besondere Schmuckstücke aus der Design-Welt vor und verraten die Wohntrends von morgen.

Bücherregal in Form eines Baumes mit Büchern auf den Ablageflächen

Quadratisch, praktisch, gut heißt es eigentlich, wenn von Regalen die Rede ist. Doch es geht auch ganz anders. Bildquelle: studiovin – 326576387 / Shutterstock.com

Die Lagerung von Waren und Gebrauchsgegenständen war schon immer eine große Herausforderung für Unternehmer. Bereits im antiken Rom wurden sogenannte Amphoren, also bauchhaltige Tongefäße, genutzt und gestapelt, um den darin enthaltenen Wein platzsparend und sicher zu lagern.

Seither hat sich viel geändert, auch wenn sich natürlich noch immer ein ganzer Zweig der Unternehmenslogistik mit der Optimierung von Lagerungstechniken beschäftigt. Mittlerweile sind Regale aber auch unlängst im privaten Wohnraum angekommen.

Hier dienen sie allerdings nicht nur als Aufbewahrungsmöbelstück, sondern sie sollen auch für ein stilvolles Ambiente im Wohn- oder Nutzraum sorgen, auch wenn viele die Gestaltungsmöglichkeiten von Regalsystemen oft gar nicht vollends ausnutzen.

Denn abseits des mittlerweile fast legendär gewordenen „Billy-Regals“ eines berühmten schwedischen Möbelherstellers gibt es durchaus auch stilvollere Regalsysteme, die zum gemütlichen Wohnambiente ihren ganz eigenen Beitrag leisten können.

Besonders dann, wenn es darum geht, Dachschrägen oder verwinkelte Ecken adäquat einzurichten, stoßen die meisten herkömmlichen Regalsysteme an ihre Grenzen. Hier kann es sich auszahlen, auf Regale, die nach Maß gefertigt werden, zu setzen. Diese lassen sich nämlich oft nicht nur in Größe und Anordnung, sondern auch in der Formung ganz individuell gestalten.

3 Tipps für Bücherregale – Bücher mit Stil verstauen

Ganz klassisch werden Regale auch heute noch in Wohnräumen genutzt, um die private Buchsammlung ordentlich zu verstauen. Da die persönliche Bibliothek manch einem aber sein wichtigstes Hab und Gut ist, genügt es manchmal eben nicht, sein Wissenssammelsurium lieblos in schlichten Bücherregalen anzuordnen.

Doch dies muss auch nicht sein. Wir zeigen anhand von einigen einfachen Tipps, wie man aus einem trostlosen Buchregal einen echten Hingucker macht – und das ohne allzu viel Kosten, Aufwand oder handwerkliches Geschick.

  • Tipp 1: Ordnung ist alles!

Der beste Tipp, den man wohl geben kann, lautet: Ordnung schaffen! Dies ist zwar kein sonderlich neuer Tipp, aber einer, der nur allzu selten beherzigt wird. Am besten sollten Bücher in zwei Kategorien geordnet werden: Romane und Sachbücher. Wer dann auch noch innerhalb der Kategorien in Taschenbuch und Hardcover und dann nach Farben unterteilt, der findet seine Bücher schnell wieder und schafft auch optisch ein Highlight.

  • Tipp 2: Präsentation en face!

Jeder, der schon einmal durch einen Bücherladen gelaufen ist, wird es schon gesehen haben. Teils werden einzelne Bücher mit der Frontansicht, oftmals sogar auf einem eigenen Buchständer präsentiert. Dies sieht auch zu Hause schick aus. Auch Abwechslung sollte geschaffen werden. Manche Bücher kann man reihen, andere sehen besser gestapelt aus. Wer dann noch ein schickes Regal besitzt, der kreiert einen echten Hingucker im Wohn- oder Arbeitszimmer.

Bücherregal mit verschieden angeordneten Büchern

Ansehnlich kann so einfach sein, wenn modernes Regal-Design und kreative Ordnung zusammenfinden. Bildquelle: form.bar

  • Tipp 3: Originelle und individuelle Cover erstellen

Ebenfalls eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit, Design und Struktur zu vereinen, ist die Erstellung eigener Buchcover. Dies ist zugegeben mit sehr viel Arbeit verbunden, zahlt sich aber garantiert aus. Echte Puristen kommen so gewiss auf ihre Kosten, besonders wenn die Buchcover dem Stile des Regalsystems nachempfunden sind.

Wie finde ich ein passende Regalsystem für zu Hause?

Bekanntermaßen ist nicht jeder Wohnraum gleich gestaltet. Wer zum Beispiel Dachschrägen besitzt, der wird andere Regale benötigen als jemand, der 60 Quadratmeter Freiraum mit geraden Wandflächen zur Auswahl hat. Auch deswegen ist es vor dem Regalkauf wichtig, sein individuelles Lagerungssystem zu konzipieren.

Am besten geht dies im Regelfall online oder im Selbstbau. Wer sein Regal eigenständig entwirft und zusammenbaut, der besitzt den Vorteil, Schrägen, Kanten, Flächen und Strecken individuell berücksichtigen zu können. Bei fertigen Regalen aus dem Möbelhaus geht dies oftmals nicht.

Eine andere Alternative bietet das World Wide Web. Gerade bei modernen Online-Händlern ist es oftmals möglich, sein individuelles Regal über einen Konfigurator zu designen. Hier bestimmt man dann nicht nur Farbe und Aussehen, sondern legt auch die Maße fest, bestimmt Wölbungen und Rundungen, wählt sein Material aus oder die Anzahl und Größe einzelner Fächer.

Wie dies zum Beispiel funktionieren kann, zeigt das folgende YouTube-Video. Hier kann mit nur wenigen Mausklicks über einen Regal-Konfigurator ein individuelles Design-Regal zusammengestellt werden, das garantiert ein Unikat ist und sich passgenau den Wohnverhältnissen zu Hause anpassen lässt.

Video: Regale einfach nach den individuellen Vorstellungen entwerfen – und das alles mit wenigen Mausklicks. Regal-Konfiguratoren aus dem Internet machen es möglich.

Wohntrends 2017: Regale bleiben angesagt

Gerade einmal einen Monat ist die Mailänder Möbelmesse her, auf der jährlich die neusten Möbeltrends des Jahres vorgestellt werden. Zweierlei hat sich in diesem Jahr gezeigt: Vor allem futuristisch anmutende Regale liegen – gerade im minimalistischen Wohnzimmer – im Trend.

Infografik über Wohneinrichtung

Purismus, Futurismus und Minimalismus – das sind die drei bestimmenden Stilrichtungen moderner Wohnräume. Bildquelle: schick-einrichten.de

Diese zeichnen sich beispielsweise durch Glas- und Edelstahlelemente aus. Auch von der traditionellen quadratischen bzw. rechteckigen Form geht der Trend weg. Asymmetrisch aufgebaute Regalsysteme mit vielen Rundungen sind 2017 angesagt.

Wer also sichergehen möchte, dass er auch zu Hause en vogue aufgestellt ist, sollte auf keinen Fall zur Massenware greifen und lieber individuelle Regalsysteme entwerfen. Diese sehen dann nicht nur besser aus, sondern erfreuen einen in der Regel auch deutlich länger als Billig-Produktionen aus den bekannten Möbelmärkten.