Der richtige Fußboden fürs Badezimmer

Das Badezimmer ist schon lange kein einfaches Mittel zum Zweck mehr, in dem sich schnell gewaschen oder geduscht wird. Moderne Badezimmer sind Wohlfühloasen für die ganze Familie – mit stimmungsvoller Beleuchtung, erwärmtem Fußboden und einer Vielzahl von nützlichen Accessoires. Aber auch alte Badezimmer lassen sich leicht umbauen und aufrüsten, während in neuen Wohnungen von Anfang an auf Komfort geachtet werden kann.

Warum Fußboden und Fenster so wichtig sind

In vielen Mietwohnungen ist Tageslicht im Badezimmer ein Luxus. Natürlich lässt sich auch ein fensterloses Badezimmer mit einem guten Beleuchtungskonzept in ein Badeparadies zum

Badewanne

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Wohlfühlen verwandeln, doch wer kann, sollte darauf achten, dass natürliches Tageslicht in das Badezimmer fällt. Nichts ist so herrlich entspannend wie ein Vollbad, während die Sonne aufs Gesicht scheint. Fenster erfüllen dazu den praktischen Zweck, dass sich das Badezimmer durch die Fensteröffnung viel besser lüften lässt. Einmal täglich Frischluft hereinlassen, verhindert die Schimmelbildung durch Feuchtigkeit am Effektivsten.

Vernachlässigt wird bei vielen Badezimmern auch der Fußboden, der fast immer aus einfachen Kacheln besteht. Kacheln sind natürlich ideal, um die entstehende Feuchtigkeit abzufangen, doch eiskalte Kacheln sind vor allem im Winter ein Horror, wenn ein nächtlicher Toilettenbesuch mit nackten Füßen notwendig wird. Die günstigste Lösung sind natürlich Badematten, die möglichst viel Raum bedecken, doch immer mehr Menschen entscheiden sich auch für eine günstige Fußbodenheizung. Dabei muss nicht einmal eine echte Fußbodenheizung eingebaut werden: für die in Neubauwohnungen häufig kein Platz ist. Stattdessen können elektrisch beheizte Matten eingebaut werden, die nur vier Millimeter hoch sind und unter die neuen Fliesen gelegt werden können. Steuern lässt sich die Fußbodenheizung mit einer Zeitschaltuhr, sodass der Fußboden nur morgens vor dem Aufstehen aufgeheizt wird, abends vor dem Zubettgehen und tagsüber kein Strom im ungenutzten Badezimmer verschwendet wird.

Was gehört noch ins Badezimmer?

Stimmt der Rahmen – ein sonniges Fenster, schöne Wandkacheln und ein mollig warmer Fußboden – wird es Zeit, an die restliche Einrichtung des Badezimmers zu denken. Stauraum wie der Schrank unter dem Waschbecken und ein Spiegelschrank darüber gehören zum Badezimmer-Standard. Kleine Badezimmer sollten jedoch nicht mit zusätzlichen Schränken überfrachtet werden. Handtücher können beispielsweise auch im Schlafzimmer gelagert werden.

Eine Vielzahl von Accessoires frischen jedes Badezimmer auf – ein schön gestalteter Spiegel, Duftkerzen und Kunstblumen gehören ebenso dazu wie kleine Deko-Gegenstände. Allerdings sollten Ablageflächen wie die Fensterbank und der Badewannenrand nicht allzu sehr mit Kleinkram vollgestellt werden, damit die wöchentliche Badreinigung nicht zu zeitaufwendig wird.